fin

Heimat & Ursprung

Zürich | seit 2017 

fin project wurde von Anna Vetsch, Janine Wirth und Bettina Kunkel gegründet. Mittlerweile sind Anna, die Nachhaltigkeitsmanagerin, und Janine, die Designerin, zu zweit unterwegs. Beim fin project geht es in erster Linie um die Lieferkette. Die Gründerinnen waren hauptsächlich daran interessiert, den ganzen Weg eines Materials zu kennen. In ihrem Fall war das Leder. Erst danach kam die Idee, das Leder in Taschen umzuwandeln. 

fin steht für «forever is now». Denn für die Gründerinnen ist Nachhaltigkeit kein Modewort, sondern die Zukunft. 

Produkte & Stil

fin ist simpel und klar: Zeitlose, geradlinige Taschen, Portemonnaies, Schlüsselanhänger und Agenden. Neben den hochwertigen Taschen stellt fin aber auch gerne und wo immer möglich ihr ganzes Know-how für andere Marken zur Verfügung. 

Herstellung & Transparenz

Das Rindsleder der fin Taschen stammt aus Schweizer Mutterkuh-Betrieben mit Bio Suisse Zertifizierung. Beim Verkauf jedes fin Produktes geht ein Teil an den Verein «Mutterkuh Schweiz». Zusätzlich sind auf der Website alle Bauernhöfe gelistet, von denen die Häute stammen. Diese werden in der Centravo-Gruppe, einer Organisation der Schweizer Fleischwirtschaft, gesammelt, aussortiert und für den Versand nach Santa Croce sull`Arno in der Toskana vorbereitet. Der Transport verläuft innerhalb der Schweiz mit dem Zug, ab Italien dann mit dem Lastwagen. In der Schweiz gibt es keine Gerbereien mehr, welche für grössere Stückzahlen pflanzlich gerben. Deshalb wird dieser Schritt in der Toskana durchgeführt. Anschliessend entstehen  in einem kleinen Familienbetrieb in Florenz aus dem Leder die fin-Taschen verarbeitet. 

Fasern & Nachhaltigkeit

Das Bio Suisse zertifizierte Rindsleder wird pflanzlich ohne Einsatz von jeglichen Chemikalien, Farbe oder Beschichtungen gegerbt. Zum Einsatz kommen nur natürliche Ingredienzen wie Mimosa und Quebracho-Rinde. Die Fäden für die Taschen sind aus rezykliertem PET hergestellt. Metallteile (Nieten und Druckknöpfe) werden in Italien produziert und sind blei- und nickelfrei. Die fertigen Taschen werden in Stofftaschen, welche ebenfalls in der Region Florenz aus Biobaumwolle fabriziert werden, verpackt.